^ Klara und Herrmann Friedmann

STOLPERSTEINE in Jena

Agnes Holzman

 

Hermann Friedmann

Klara Friedmann

 

Max Meyerstein

Bertha Meyerstein

Franziska Meyerstein

Werner Meyerstein

Gerda Abraham

 

Frieda Hofmann

Salomon Hofmann

 

 Anna Josephy

Elisabeth Josephy

Hedwig Josephy

 

Toni Meyer-Steineg

 

Therese Zuckerkandl

Dr. Helene Langer

 

Dr. Klara Griefahn

 

Paul Freymuth

 

Louis Zamory

Maria Stensch

Klara Camnitzer

Edith Cohn

Julius/Julian Cohn

 

Henriette Born

Gustav Born

 

Dr. Lisa Eppenstein

 

Clara Fanny Rosenthal

 

Marie Straubel

 

Bertha und Martin Kiewe

 

Max Grossmann

 

Martha und Alfred Walther

 

Gitta Reinhardt

 

 

 

 

 

 

Stadtplan

 

 

Salomon und Frieda Hofmann 

 

 

Salomon Hofmann

 * 10.12.1869 in Mansfeld

+ 1944 in Auschwitz

       

Frieda Hofmann, geb. Plant

* 30.07.1885 in Schmalkaden

+ 1944 in Auschwitz

 

Lutherstraße 9

 

 

Salomon und Frieda Hofmann zogen 1902 nach Jena und betrieben hier eine Grundstücksagentur und einen Tabakwarengroßhandel. Sie waren keine orthodoxen Juden und besuchten nur gelegentlich den Gottesdienst zu Festen und Feiertagen. Von Mai bis September 1942 war Salomon Hofmann Vertrauensmann, vermittelte also als Verbindungsperson zwischen den NS-Behörden und den jüdischen Bürgern der Stadt. Am 20. September 1942 wurden Salomon und Frieda Hofmann nach Theresienstadt deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet. Paula, ihre einzige Tochter (* 1909), war bereits 1940 mit ihrem Mann in die USA emigriert. Als sie von der bevorstehenden Deportation der Eltern erfuhr, bemühte sie sich noch, sie zu retten und aus Deutschland herauszuholen. Ihre Versuche waren jedoch vergeblich. Bei den Nachbarn waren Frieda und Salomon Hofmann bekannt und beliebt. Von den Vermietern bekamen sie kurz vor ihrem Abtransport noch Kaffee und Verpflegung für die „Reise“.

 

 

 

Von Salomon und Frieda Hofmann wurden bislang noch keine Bilder gefunden.

 

Die Stolpersteine für Salomon und Frieda Hofmann wurden am 7. Mai 2008 verlegt.